Willkommen auf Schloss Krumbach

 

Schloss Krumbach (auf ca. 613m Seehöhe) liegt im Herzen der ausgesprochen reizvollen Landschaft

der „Buckligen Welt“ und erhebt sich südlich des Marktes Krumbach auf einem gleichmäßig abfallenden Waldhügel über die Talsohle des Zöbernbaches, der den Burgberg im Norden umfließt. Das nach allen Seiten freistehende, mächtige Bauwerk beherrscht das gesamte Landschaftsbild des Krumbacher Beckens.

 

Sein ehrwürdiges Alter ist an der äußeren Form zu erkennen, obwohl es im Laufe der Jahrhunderte durch mannigfache Zu- und Umbauten bedeutende Veränderungen aufweist. Die Höhe, auf der das Schloss liegt ist größtenteils von Wald umgeben, der einen natürlichen Park bildet.

 

Bei uns verbindet sich auf ehrwürdige Weise die Wirkung der geschichtsträchtigen 800 Jahre alten Mauern und zeitlosen Architektur zu einem außergewöhnlichen gemütlichen und warmen Ambiente.



 

Die Geschichte von „Schloss Chrumbach“

 

 

Das nach allen Seiten freistehende, mächtige Bauwerk beherrscht das gesamte Landschaftsbild des Krumbacher Beckens. Die Höhe, auf der das Schloss liegt (613 Höhenmeter) ist größtenteils von Wald umgeben.

Die Festung Krumbach, deren Erbauung in das 11. Jahrhundert fällt, gehörte zu jener Zeit einer Burgreihe an,

die zum Schutze gegen Einfälle der Ungarn errichtet wurde.

Im Jahr 1192 sind erstmals „de Chrumpach“ urkundlich genannt (Gerhardus de Chrumpach).

 

Durch die Ungarneinfälle in den Jahren 1246 und 1260 wurde die Burg größtenteils zerstört.

Das Jahr 1250, das Weihedatum der Burgkapelle, gibt einen ungefähren Anhaltspunkt für die Zeit der Errichtung

der gegenwärtig bestehenden Burg und weist seit dieser Zeit zum Teil Schlosscharakter auf.

 

 

1394 vermachte der letzte Krumbacher „Hans von Krumbach“ die Herrschaft mit allem Zubehör

seinem Oheim (Onkel) Pilgrim III. von Puchheim und dessen Brüdern.

 

Mehr als 200 Jahre befand sich die Herrschaft und Markt Krumbach im Besitz der Puchheimer. 1629 ging Krumbach in den Besitz des Geschlechtes der Grafen von Palffy-Erdöd über.

 

 

1683 wurde Krumbach von den Türken vergeblich belagert.

Das Revolutionsjahr 1848 verursachte auch in Krumbach einige Aufregung,

Da das Untertänigkeitsverhältnis aufgegeben war,

hatte auch die „Herrschaft Krumbach“ ihr Ende gefunden. 

 

 

 

Im Jahr 1993 wurde nach

17-monatiger Bauzeit das heutige Schloss Krumbach eröffnet

 


 

 Die Geschichte unseres Schlossgeistes

 

 

Vom Zeitpunkt dieser Eröffnung bis zum heutigen Tage hatten insgesamt 6 Schlossgäste dieselbe Erscheinung.

Es handelt sich nach Angaben dieser Gäste um eine „altertümlich gekleidete Frauenperson“,

deren Alter jedoch nicht festzustellen war, da keiner dieser Gäste ihr Gesicht gesehen hatte.

Diese Erscheinung trat auch zu ganz verschiedenen Tages- und Abendzeiten auf.

 

Im Zuge des Umbaus wurde der ehemalige Gefängnishof überdeckt und eine Vinothek eingerichtet.

Die noch original vorhandenen Gefängniszellen wurden zu Weinlagern umfunktioniert. Zur Jahreswende 1995/96 meldete der Restaurantleiter, dass alle in der ersten Zelle gelagerten Weine verdorben seien.

 

Diese außergewöhnlichen Ereignisse führten nun zu Nachforschungen.

Dabei stellte sich heraus, dass in der ersten Gefängniszelle ein angeblich unschuldiger Landsknecht eingekerkert war. Es dürfte sich hier wahrscheinlich um einen Adeligen gehandelt haben, da die noch sichtbaren Wandzeichnungen auf eine künstlerische Ausbildung hindeuteten. Wie aus dem Protokoll der Landgerichtssitzung vom 18.10.1557 hervorgeht, wurde diese „Person“ von seiner „Versprochenen“ nachts besucht. 

 

 Dies führte dazu, dass der Beschuldigte heimlich in das Gefängnis der Burg Raabs an der Thaya,

die zu dieser Zeit auch im Besitz der Puchheimer war, überstellt wurde.

Wie aus einem Bericht des damaligen Pfarrers von Krumbach hervorgeht, stürzte sich die „Verlobte“ des Beschuldigten, nachdem sie festgestellt hatte, dass dieser nicht mehr in seinem Gefängnis einsaß, über die Felsen unter der Kapelle in den Burggraben. Hier kommt es zu Widersprüchen mit Berichten einer Krumbacher Bürgerin aus dem Jahre 1558, die aussagte, dass der Leichnam dieser jungen Frau nie gefunden wurde. Ob es sich um einen tragischen Unfall oder um Selbstmord handelte, ist nicht eruierbar.

 

Die Geschäftsleitung des Schlosses gab damals die Anweisung,

die Weinstellagen zu entfernen und die Originalliege (Brett), wieder zu montieren.

 


Schloss Krumbach